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Zum DHG-Preis

Mit dem DHG-Preis werden seit 2008 regelmäßig hervorragende und innovative Ansätze in der Behindertenhilfe ausgezeichnet. Ziel des Preises ist es,

  • den Blick der Öffentlichkeit auf die Lebenslagen von Erwachsenen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf zu lenken,
  • Beispiele innovativer und guter Praxis bekannt zu machen und zu verbreiten,
  • Menschen zu ermutigen, neue Wege in der Unterstützung für diesen Personenkreis zu beschreiten.

Der DHG-Preis ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert. Der erste Preis wird mit 1500 Euro, der zweite Preis mit 1000 Euro und der dritte Preis mit 500 Euro honoriert.

Dokumentation DHG-Preise 2008 und 2010 als DHG-Schrift 16:
Zum Download  DHG-Schrift 16  oder als Broschüre bestellen (siehe DHG-Schriften).

DHG-Preise 2008-2015: Innovative Projekte und neue Wege zur Inklusion als Faltblatt.

 

DHG-Preis 2017

Zusammen leben im Quartier
Bürger/innen mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf in Stadtteilen und Gemeinden
Der DHG-Preis 2017 würdigt innovative Beispiele, die Quartiere erschließen für die Teilhabe von Erwachsenen mit geistiger Behinderung und komplexem Unterstützungsbedarf, z.B. in Projekten mit

  • Kooperation von Akteuren im Quartier, um Angebote und Dienste zu vernetzen
  • Wohnen in Nachbarschaften, Nachbarschaftshilfe
  • bürgerschaftlichem Engagement
  • Beteiligung an kommunalen Quartiersprojekten
  • Abbau von Barrieren in Quartieren.

Zur Ausschreibung des DHG-Preises 2017: DHG-Preis-Flyer 2017

Es wurden insgesamt fünf Preise vergeben: Der 1. Preis und der 2. Preis wurde jeweils zweimal vergeben. Zusätzlich wurde ein Projekt mit einem nicht dotiertem Sonderpreis bedacht.

Mit dem DHG-Preis 2017 „Zusammen leben im Quartier“ wurden folgende 5 Projekte ausgezeichnet:
auch als Faltblatt zum Download

 

1. Preis (zweimal vergeben):

„Offene Nachbarschaft Waldquartier Kiwittsmoor“ in Hamburg Langenhorn /Insel e.V. in Selbstbestimmung leben
Menschen mit Behinderung werden Gründungsmitglieder eines Nachbarschaftsprojekts (Neubau), das durch Baugemeinschaften in einem neuen Stadtteil in Hamburg realisiert wird. Gelegenheiten für Begegnungen und Aktivitäten wurden von verschiedenen Baugemeinschaften gemeinsam und inklusiv angelegt. Das Projekt zeichnet sich durch eine starke Personenorientierung und eine durchgehende direkte Beteiligung der späteren Quartiersbewohner/innen aus (bis hin zur freien Wahl von Leistungsanbietern).
www.insel-ev.de; Offene Nachbarschaft Waldquartier Kiwittsmoor 
Die Verleihung des Preises fand am 03.09.2018 in Hamburg-Langenhorn statt. Carsten Krüger als DHG-Vorsitzender übergab des Preis an die Mitarbeiter von Insel e.V.
Zum Pressebericht

 

„Mitleben – Wohnen wie andere auch“ in Gießen / Lebenshilfe Gießen
Die Lebenshilfe Gießen hat den Anspruch, Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf das Wohnen in der eigenen Wohnung und integriert in ein Quartier mit Unterstützung aus einem Hilfemix zu ermöglichen. Das Wohnprojekt zeichnet sich durch die starke und frühe Beteiligung von Menschen mit Beeinträchtigung aus – von der Interessentensuche bis hin zur Erschließung und Gestaltung des neuen Quartiers. Ein Teilhabemanager war dabei im Quartier unterstützend tätig. Inzwischen liegen auch Erfahrungen mit dem Zusammenleben vor.
www.lebenshilfe-giessen.de; Projekt Mitleben

Der DHG-Preis wurde am 14.09.18 von Dr. Monika Seifert, Prof. Friedrich Dieckmann und Dr. Christian Bradl (DHG) mit Grußworten der Gießener Oberbürgermeisterin, Frau Dietlind Grabe-Bolz, und der Ersten Kreistagsbeigeordneten, Frau Dr. Christiane Schmahl, an die Lebenshilfe Gießen, vertreten durch die Aufsichtsratsvorsitzende, Frau Maren Müller-Erichsen, den Geschäftsführer Herrn Dirk Oßwald sowie den Teamleiter und Teilhabemanager David Schwarzer übergeben.
(c) Foto Christian Nemeth (Lebenshilfe Gießen)
Zu den Presseberichten

 

 2. Preis (zweimal vergeben):

„Intensivbetreute Wohneinheit“ in Reinheim-Ueberau / Nieder-Ramstädter Diakonie

Die heutige Hausgemeinschaft besteht aus Erwachsenen mit Behinderung und herausfordernden Verhaltensweisen aus einer Komplexeinrichtung, denen der traditionelle Wohnanbieter ein Leben in einem ganz normalen Gemeinwesen ermöglichen wollte. Sehr bewusst fiel die Wahl auf eine dörfliche Gemeinde mit noch intakter Infrastruktur, in der ein markanter Gebäudehof im Ortskern hergerichtet wurde. Breit angelegte Kontaktaufnahmen und Aktivitäten im Ort erleichterten den durchaus auffallenden Neubürger/innen den Start an ihrem neuen Lebensort.
www.nrd.de/de;   Wohneinheit Reinheim;   Zum Projekt

Die Verleihung des Preises an die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) fand am 24.07.2018 in der Hofreite Reinheim-Ueberau statt. Im Foto oben die Stiftungs-Vorständin Frau Walz-Kelbel (Mitte), Wohnverbunds-Leitung Frau Seibel, für die DHG Christian Bradl. Ein Grußwort sprach Bürgermeister Herr Hartmann (Foto unten).
(c) Fotos: Sabine Behrens (NRD). Zum Bericht NRD

 

 „Leben im Pott“ in Oberhausen / Lebenshilfe Oberhausen
In einem gewachsenen früheren Stahlarbeiterviertel in Oberhausen hat sich die Initiative der Lebenshilfe Oberhausen mit dem großen örtlichen Wohnungsbauunternehmen und anderen Akteuren im Stadtteil vernetzt. In einer ehemaligen Sparkassenfiliale wurde ein Quartierstreff für alle eingerichtet, in dem und von dem aus Geselligkeit gepflegt wird, Freizeitaktivitäten ausgehen. Ein zentrales Element ist die Wohnberatung für Menschen mit Behinderung durch ein Tandem von Berater/innen mit und ohne Behinderung. Die Beratung setzt auf individuelle Lösungen im Stadtteil mithilfe des persönlichen Budgets, führt Wohninteressenten zusammen und hilft bei der Vermittlung von Kontakten zu Wohnanbietern und Unterstützungsdiensten.
www.lebenshilfe-oberhausen.de; Leben im Pott 

Prof. Dr. Friedrich Dieckmann übergab den DHG-Preis am 30.11.2018 in Oberhausen an das Team von „Leben im Pott.“
Zum Lebenshilfe-Bericht zur Preisübergabe.
(c) Foto Lebenshilfe Oberhausen von links nach rechts mit Team „Leben im Pott“:
Rainer Lettkamp, Prof. Dr. Dieckmann (DHG), Leo Pyta-Greca, Stefan Wöhner, Susanne Höch, Mathias Ries, Stephanie Franken, Andrea Auner

 

 

Sonderpreis:

Gesundheits- und soziale Inklusionsinitiative „GEWO Gesundheits-Challenge“ in Hersbruck / Lebenshilfe Nürnberger Land
Die Bewohner/innen einer Wohngemeinschaft in Hersbruck haben zusammen mit der Lebenshilfe Nürnberger Land e.V. dort und in benachbarten Orten im Mai 2017 eine “Gesundheits-Challenge“ veranstaltet. Alle Bürger/innen und Einrichtungen und Dienste in der Stadt waren aufgefordert mitzumachen und gelaufene Kilometer und verlorenes Körpergewicht zu melden. Aufklärungs- und Informationsmaterial wurden auch in leichter Sprache gestaltet. Über 1500 Menschen mit und ohne Behinderung haben sich an dieser „Gesundheits-Challenge“ beteiligt, zahlreiche inklusive Events fanden in den umliegenden Gemeinden statt. Die Mitglieder der AWG haben ihre sportlichen Aktivitäten im Jahr 2017 um das 3-4 fache gesteigert. Die gemeinschaftliche Aktion in vielen Gemeinden hat auch Menschen mit Behinderung zum Sport motiviert und für viele inklusive Begegnungsmöglichkeiten gesorgt.
www.lebenshilfe-nbg-land.de; GEWO-Gesundheits-Challenge

 Der DHG-Preis wurde am 19.10.18 von Rudi Sack vom DHG-Vorstand in Hersbruck an Herrn Anargiros Tsopouridis als Projektleiter übergeben. Dabei waren u.a.: Herr Norbert Dünkel (Geschäftsführer Lebenshilfe Nürnberger Land), Herr Burkhard Rappl (Bayerisches Staatministerium), Herr Robert Ilg (1. Bürgermeister Stadt Hersbruck), Herr Jürgen Six (2. Vorstand Lebenshilfe Nürnberger Land), Herr Norbert Reh (Stellvertreter des Landrates Nürnberger Land), und viele GEWO Challenge Freunde und Unterstützer. (c) Foto: Anargiros Tsopouridis.   Zu Bericht/Fotos der Preisübergabe

 

DHG-Preis 2015

Leben im Alter gestalten
Teilhabe von älteren Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf
Der DHG-Preis 2015 würdigt innovative Beispiele, die eine selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf im Alter sichern und erweitern. Wir prämieren Projekte, die dazu beitragen

  • das Bild von alten Menschen mit geistiger Behinderung in der Öffentlichkeit zu verändern,
  • die selbstbestimmte Teilhabe im Alter  sicher zu stellen und weiter zu entwickeln,
  • den Stadtteil bzw. die Gemeinde mit ihren vielfältigen Angeboten und Diensten für Menschen mit Behinderung im Alter durch Inklusion und Vernetzung der Akteure zu erschließen.

Zur Ausschreibung des DHG-Preises 2015:    DHG-Preis-Flyer2015

Mit dem DHG Preis 2015 „Leben im Alter gestalten – Teilhabe von älteren Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf“ wurden folgende Projekte ausgezeichnet:

1. Preis:
Seniorenangebote für Menschen mit geistiger Behinderung der Offenen Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg 

 Wie können Menschen mit geistiger Behinderung im Alter ihre freie Zeit gemäß ihren eigenen Wünschen im Gemeinwesen verbringen? Die Offene Behindertenarbeit der Lebenshilfe Bamberg hat zusammen mit den Senior/innen Angebote entwickelt bzw. erschlossen, die außerhalb von Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen in den Stadtvierteln liegen. Senioren mit Behinderung können ihre freie Zeit gemäß ihrer persönlichen Vorstellungen gestalten und erhalten für die Wahrnehmung von Angeboten eine Unterstützung nach Maß. Vier Unterstützungsbausteine wurden geschaffen:

  • Die individuelle Freizeitassistenz ermöglicht es den Senior/innen, Freizeit gemäß den eigenen Vorlieben zu planen und Pläne umzusetzen.
  • Der Cafétreff Miteinander versteht sich als Inklusives öffentliches Angebot in einem Mehrgenerationenhaus. Ein Fahrdienst holt bei Bedarf Senior/innen auch zu Hause ab. Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen unterstützen den Cafétreff. Neben der Begegnung werden auch abwechslungsreiche Aktivitäten im wöchentlichen stattfindenden Treff angeboten.
  • Der OBA-Kulturschlüssel erleichtert Menschen mit Behinderung die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen durch freiwillige Begleiter/innen.
  • Der Samstreff ist ein monatlich stattfindender Ausflug für Senioren mit schwerer Behinderung, die eine individuelle Begleitung benötigen.

Die Jury hat beeindruckt, wie die Lebenshilfe Bamberg auch in der Lebensphase Alter konsequent auf eine individuelle Gestaltung des Lebensabends setzt, Begegnungsmöglichkeit im Gemeinwesen nutzt, die eigenen Angebote für Menschen ohne Behinderung öffnet und sehr aktiv ehrenamtliche Unterstützer wirbt und einbindet.
Mehr: Lebenshilfe Bamberg Offene Behindertenarbeit  Pressebericht
Feierliche Übergabe des DHG-Preises erfolgte am 8. Juni 2016 im Mehrgenerationenhaus in Bamberg-Strullendorf:
Im Bild von links: Friederike Kneip, Leiterin des Strullendorfer Mehrgenerationenhauses, Christian Bradl, stellvertretender Vorsitzende der DHG, Margarete Stärk, regelmäßige Besucherin des Café Mittendrin, und Gertrud Lilge, Leiterin der Einrichtung (Foto: Andrea Spörlein/FT)
Präsentation Offene Behindertenarbeit Bamberg (2017)

 

2. Preis:
Apartmenthaus Bochum-Weitmar der Diakonie Ruhr Wohnen gGmbH für Menschen mit Behinderungen 

 Die Diakonie Ruhr Wohnen in Bochum bemüht sich konsequent darum, Menschen mit Behinderung ein Leben in der eigenen Wohnung auch bei hohem und sich veränderndem Unterstützungsbedarf im Alter zu ermöglichen. Im Apartmenthaus Weitmar leben 16 Menschen mit komplexen Behinderungen. Über die Hälfte der Bewohner/innen sind 50 Jahre oder älter. Die personzentrierte Unterstützung wird durch eine qualifizierte Fallverantwortung, die Sicherung einer Rund um die Uhr-Assistenzbereitschaft (auch nachts), den Aufbau eines spezialisierten Pflegedienstes und den Einsatz moderner Technik realisiert. Der Anbieter hat im Wohnviertel zahlreiche Kontakte zu lokalen Akteuren aufgebaut, die die Lebensführung im Wohnumfeld erleichtern. Vorbildhaft werden Leistungen der Eingliederungshilfe, der Pflegeversicherung und der Behandlungspflege integriert. Die Unterstützung kommt dorthin, wo die Menschen wohnen. Ein multiprofessionelles Team arbeitet nach einem gemeinsamen Teilhabeverständnis. In hervorragender Weise wird in diesem Projekt ein Hilfemix realisiert, der auch im Alter bei sich veränderndem Unterstützungsbedarf den Verbleib in der vertrauten Umgebung und den Erhalt von Teilhabechancen sichert.
Mehr: Diakonie Ruhr  Bericht
Foto: Preisverleihung am 26.10.2016 im Appartementhaus Weitmar (v.l.): Michael Wedershoven, Referatsleiter Behindertenhilfe des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe, Reinhard Jäger, Leiter des Wohnverbunds Weitmar der Diakonie Ruhr, Marita John, Fachbereichsleiterin Behindertenhilfe der Diakonie Ruhr und Prof. Dr. Friedrich Dieckmann (DHG)
Präsentation Diakonie-Wohnverbund Weitmar (2017)

 

3. Preis:
„Wir sind Wendener“ – ein Projekt der Tagesstruktur der Wohnstätte Wenden der Lebenshilfe Wohnen NRW gGmbH

Wenden ist eine kleine Gemeinde im Kreis Olpe im Sauerland. Die Lebenshilfe stand vor der Aufgabe, für Menschen mit Behinderung, die aus der WfbM ausgeschieden sind, Unterstützung bei der Tagesgestaltung anzubieten. Mit dem Projekt “Wir sind Wendener“ soll das Bild von Menschen mit Behinderung im Dorf verändert werden. Durch die aktive Kontaktaufnahme wird Mensch mit Behinderung die Möglichkeit gegeben, sich als anerkannte und kompetente Einwohner der Gemeinde zu erleben. Geschäfte und Einrichtungen, die die Mensch mit Behinderung interessierten, wurden für gemeinsame Aktionen gewonnen – zum Beispiel eine Pizzeria, ein Eiscafé, ein Blumenladen, ein Zoogeschäft, ein Kindergarten. Insbesondere mit dem Kindergarten hat sich eine enge Kooperation entwickelt, durch die Kinder, Eltern und älteren Menschen mit Behinderung einander kennen lernen. Auch durch andere Aktionen erschließen sich für die Menschen mit Behinderung Begegnungs- und Erfahrungsräume im Ort. Sie werden heute viel stärker als Wendener Bürger wahrgenommen.
Mehr: Tagesstruktur Wenden  Pressebericht   Lebenshilfe
Im Foto: Die feierliche Übergabe des DHG-Preises am 26 Juli 2016 in der Lebenshilfe-Wohnstätte in Wenden mit Bewohnern, Betreuern, Gästen sowie Bürgermeister Clemens und Dr. Monika Seifert und Johannes Lapp (DHG)   (Foto: WP)

 

 DHG-Preis 2012

Arbeit ist Vielfalt!
Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit spezifischem Unterstützungsbedarf

Der DHG-Preis 2012 würdigt innovative Beispiele, die Arbeitsmöglichkeiten und damit Teilhabe am Arbeitsleben von Menschen mit spezifischem Unterstützungs-bedarf in unterschiedlichsten Tätigkeits-feldern erweitert und erschlossen haben.
Ausschreibung des DHG-Preises 2012:   DHG-Preis-Flyer2012

Ausgezeichnet wurden vier Preisträger; der 3. Preis wurde zweimal vergeben.

DHGPreis2014AufAchse21. Preis
Auf Achse: Spezialisten für Hamburg – Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf an Orten des regulären Arbeitslebens
Leben mit Behinderung Hamburg  www.lmbhh.de

Das Auf-Achse-Team der Tagesstätte Ilse-Wilms bei der Preisverleihung mit Projektleiterin Wibke Juterczenka, Senator Detlef Scheele (links) und (rechts) Prof. Dr. Iris Beck und Ursula Riebeling (beide DHG)

 

Foto4RanundGut2. Preis
Kaufhaus Ran & gut
Das Rauhe Haus Hamburg
Preisübergabe durch Dr. Monika Seifert und Susanne Siebert (DHG) an Detlef Boie (Rauhes Haus Hamburg) und das Team Ran und gut!

 

Dortmund3. Preis
Büro für Unterstützte Kommunikation (UK)
Kooperationsprojekt von Bethel regional in Dortmund und den Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund GmbH (WAD)

Das UK-Büro Team mit Susanne Siebert (DHG), Anne Rosenmeier (Gruppenleiterin AWO), Johannes Lapp (DHG), Miriam Kortmann (Projektleiterin Bethel.regional), Andreas Gora (Geschäftsführer AWO), Henrike Struck (Projektleiterin AWO), Gerda Kieninger (Vorsitzende AWO), Friedhelm Sohn (Stadt Dortmund), Prof. Dr. Ingmar Steinhart (Geschäftsführer Bethel.regional)

 

Foto1Foto23. Preis
Arbeitsweltbezogene Teilhabe für Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen
Arbeiter-Samariter-Bund Bremen
www.asb-bremen.de

Foto oben: Prof. Friedrich Dieckmann (DHG), Heinz Becker (ASB), Carsten Krüger (DHG) bei der Preisübergabe an Emre Uludasdemir.   Foto unten: mit Staatsrat Horst Frehe

 

DHG-Preis 2010

Teilhabe ist unteilbar!
Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten

Der DHG-Preis 2010 würdigte innovative Projekte, die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten in unterschiedlichsten Lebensbereichen erweitert und erschlossen haben.
Ausschreibung des DHG-Preises 2008:  DHG-Preis-Flyer2010
Ausgezeichnet wurden fünf Preisträger; der 3. Preis wurde dreimal vergeben.

LVRBurscheid1. Preis
Von der Isolation zur Inklusion. Ein Kunstfest  als Meilenstein zu einem normalen Leben.
LVR-HPH-Netz Ost – Region Burscheid – in Verbindung mit dem Kulturverein Burscheid e.V. und dem EigenArt e.V. Langenfeld
LVR-Wohnen in Burscheid

Bei der Preisverleihung (v.l.n.r.): Horst-Manfred David, Kunde; Sonja Weiblen, Regionalleiterin; Friedhelm Kissing, Kunde, Bettina Schmidt, Mitarbeiterin; LVR-Direktorin Ulrike Lubek, Prof. Friedrich Dieckmann, DHG-Vorstand; Angelika Juras, Teamleiterin; Stefan Caplan, Bürgermeister Burscheid und Silke Hamburger, 1. Vorsitzende des Kulturverein Burscheid e.V. (Bild: Toteva / LVR)

 

Rostock2. Preis
 „Das ist unsere SHOW“ – integratives Projekt mit dem Circus Fantasia.
Heilpädagogische Tagesförderstätte „phase eins“,  Rostock in Verbindung mit dem Projekt „FANTASIA – Ein Zelt voller Leben“
Heilpädagogische Förderstätte Rostock

Preisübergabe in Rostock im Rahmen des Europäischen Aktionstags durch Prof. Dr. Erik Weber (DHG)

 

DritterPreis20103. Preis
„GU(C)K HIN“ – Gebärdenunterstützte Kommunikation in der Gemeinde Wilhelmsdorf.
Zieglersche Anstalten Behindertenhilfe gGmbH, Wilhelmsdorf
www.zieglersche.de

Dr. Monika Seifert bei der Preisübergabe in Wilhelmsdorf

 

WohnWeissensee

3. Preis
Art goes Nachbarschaft – unsere Kunst im Kiez
Tiele-Winckler-Haus GmbH, Berlin – Wohnprojekt Weißensee
Wohnprojekt Weißensee

Oben Preisübergabe durch Dr. Monika Seifert (DHG) mit einem Bewohner im Wohnprojekt Weißensee des Tiele-Winckler-Hauses. Unten: Projekt Initiator Auler.

 

LebenlernenBerlin3. Preis
Außenwohngruppe Schalkauer Straße 23c.
Leben lernen Wohnstätten gGmbH am Evangelischen Diakoniewerk Königin Elisabeth, Berlin
www.lebenlernen-berlin.de

Preisübergabe durch Dr. Monika Seifert (DHG) an Team und Bewohnerinnen und Bewohner der Wohngruppen Schalkauerstraße

 

DHG-Preis 2008

Leben so wie Du und Ich – Wege zur Einbindung in die Gemeinde

Mit dem DHG-Preis 2008 würdigte die DHG Projekte und Initiativen, die eindrücklich zeigen, dass Menschen mit geistiger Behinderung und hohem Unterstützungsbedarf „so wie Du und Ich“ in den Gemeinden wohnen, arbeiten, Freizeit gestalten, anderen Menschen begegnen und Beziehungen pflegen können.
Ausschreibung des DHG-Preises 2008:  DHG-Preis-Flyer2008

Ausgezeichnet wurden vier Preisträger; der 1. Und 2. Preis wurde je zweimal vergeben.

1. Preis
Verein zur Förderung der Integration Behinderter (fib), Marburg
www.fib-ev-marburg.de

 

1. Preis
Arbeit und Begegnung, Walsrode
www.arbeit-und-begegnung.de

 

2. Preis
Motorsport Club Rottenburg am Neckar
www.msc-rottenburg.de/KartfuerMenschenmitBehinderung.html

 

2. Preis
Bethel vor Ort, Hagen mit Hauptschule Vorhalle
www.bethel-regional.de/ruhr-suedwestfalen.html

 

ZweiterPreis2008

Alle Preisträger – von links nach rechts: Prof. Dr. Friedrich Dieckmann (DHG); Mark Weigand (Bethel vor Ort, Hagen), Karin Thoma-Zimmermann (Ganztagshauptschule Vorhalle); Björn Vissering (Motorsport Rottenburg); Wolfgang Urban (fib e.V. Marburg); Klaus Kistner (Verein Arbeit und Begegnung, Walsrode); Dr. Kai-Uwe Schablon (DHG).